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MUSEUM
DER STADT HILDEN

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AUSSTELLUNG

 

 

 

 

 

MEERESSTILLE

10. Oktober 2021 bis 30. Januar 2022

Eintritt: 3 Euro / ermäßigt 1,50 Euro

Die Gruppenausstellung „Meeresstille – Künstlerische Auseinandersetzung mit Leben und Werk eines Genies“, kuratiert von Karin Dörre, präsentiert Werke von 13 Kunstschaffenden in Annäherung an den Komponisten Ludwig van Beethoven (1770 - 1827).

Die Ausstellung ist bereits die zweite Station der Präsentation. Zuvor wurde sie im BBK Düsseldorf präsentiert. In Hilden ist der künstlerische Fokus verstärkt auf den Aspekt der Taubheit des Musikgenies gelegt, da sich das Haus schwerpunktmäßig mit historischen und aktuellen medizinischen Themen auseinandersetzt.

Exklusiv nur in Hilden sind die Arbeiten der aus Köln stammenden Künstlerin Andrea Temming zu sehen. Sie lenkt in ihren figurativen Malereien die Aufmerksamkeit auf die soziale Isolation des gehörlos gewordenen Ludwig van Beethovens.

Es ist eine intensive Beschäftigung mit der Außen- und Innenwelt, die uns alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler in mannigfaltiger Weise präsentieren. Die Kunstschaffenden Mechthild Debbert-Hoffmann, Margareta Detering, Danisa Glusevic Ferreira, Sibylle Gröne, Katja Kölle, Mariele Koschmieder, Jan Masa, Wilfred H. G. Neuse, Christiane Rath, Knut Reinhardt, Klaus Stecher, Andrea Temming und Lili Yuan bedienen sich dabei vielfältiger Techniken und Medien. 

NEUIGKEITEN

Im Dialog mit Thomas Baumgärtel

Für die Ausstellung „Kunst heilt“ hat der Kölner Künstler Thomas Baumgärtel eigens eine Rauminstallation geschaffen. Ein eigener Kosmos, der nur für die Laufzeit der Ausstellung existiert.

Die erneute Schließung des Museums im April hat die Frage aufgeworfen, wie das vergängliche 360° Raumkonzept dennoch erfahrbar gemacht werden könnte.

Eben jener Frage geht die tänzerische Performance „Im Dialog mit Thomas Baumgärtel“ nach. Die Eindrücke der auf die Wände gesprühten und applizierten Elemente – darunter auch Baumgärtels „Impfbanane“ – werden als Impulse genutzt und von Gian Marco Hölk in Bewegung übersetzt. Untermalt von der Musik von Greta Gottschalk überträgt sich das immersive Potenzial des Raums so auch auf dem heimischen Bildschirm.

Wir wünschen viel Spaß mit diesem unglaublichen Ergebnis!

Video: Moritz Hoffmann & Nico Ramon Kleemann

 

   

DAS WILHELM-FABRY-MUSEUM UND DIE HISTORISCHE KORNBRENNEREI

Das Museum liegt etwas verborgen. Doch wer einmal den Weg hierhin gefunden hat, wird schon durch den ungewöhnlichen Ausstellungsort belohnt. In der „Dampfkornbranntwein-Brennerei Vogelsang" an der Benrather Straße in Hilden wurde seit 1864 Korn gebrannt. Nach mehrjährigem Dornröschenschlaf seit der Stilllegung 1979 wurde die Anlage 1985 vom „Förderkreis des Museums der Stadt Hilden", heute Unser Hilden e.V. - Museums- und Heimatverein, als geeigneter Standort für ein Museum vorgeschlagen. Die Idee fand schnell Zustimmung in Rat und Verwaltung. Der hinzugezogene Landschaftsverband Rheinland bestätigte in einem Gutachten den besonderen Wert des Gebäudeensembles. Mit der 1887 eingebauten Dampfmaschine ist es ein einzigartiges Industriedenkmal für das Rheinland. Die Anlage wurde unter Denkmalschutz gestellt, und die gegenüberliegenden Geschäfts- und Lagerräume zum Wilhelm-Fabry-Museum umgebaut. Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten fand am 17. September 1989 die Eröffnung statt.

Das Wilhelm-Fabry-Museum ist benannt nach dem berühmtesten Hildener, Wilhelm Fabry. Sein Name ist Programm, im Museum ist fast alles auf Arzt und Patient, Diagnose und Therapie, Krankheit und Heilung ausgerichtet. Das Museum versteht sich als medizinhistorisches Spezialmuseum, das die Zeit Wilhelm Fabrys in das Zentrum rückt. Dementsprechend liegt der Schwerpunkt der Sammlung in der Frühen Neuzeit. In den Ausstellungsaktivitäten findet das Thema „Medizin in der Kunst“ in seinen zahlreichen Facetten große Beachtung. Auf Grund dieses Alleinstellungsmerkmales ist es dem Wilhelm-Fabry-Museum in den letzten zwei Jahrzehnten gelungen, sich einen festen Platz in der dichten Museumslandschaft des Rheinlandes zu verschaffen und sogar dauerhaft überregional wahrgenommen zu werden.
  

historische Dampfmaschine

   

 

Link zur Kornbrennerei
Link zu Person Wilhelm Fabry

  

ÖFFNUNGSZEITEN:

Di/Mi/FR: 15 – 17 Uhr
Do: 15 – 20 Uhr
Sa: 14 – 17 Uhr
So: 11 – 17 Uhr

Geschlossen: Karfreitag, 24., 25., 31. Dezember und 1. Januar.

Besucherparkplätze: Parkhaus Stadthalle, ca. 3 Min. und Parkhaus Nove-Mesto-Platz ca. 5 Min. entfernt.

ADRESSE | KONTAKT
Benrather Straße 32a | 40721 Hilden
Telefon: 0 21 03 / 59 03
wilhelm-fabry-museum(at)hilden.de
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Sie erreichen das Museum mit den Buslinien 783, 784, 785 und O3.
Haltestelle "Fritz-Gressard-Platz/Wilhelm-Fabry-Museum"
Der S-Bahnhof "Hilden" mit der S1 ist nur wenige Minuten entfernt.

 

UNSER TEAM

Dr. Sandra Abend

Dr. Sandra Abend

Museumsleiterin, Konzeption,
Veranstaltungsplanung

Daniela Michaelis

Daniela Michaelis

Sekretariat, Verwaltung,
Kinder-Kunst-Aktionen

Bernd Harreuter

Bernd Harreuter

Technischer Dienst,
Ausstellungsvorbereitung

   

 

EINBLICKE IN EINE EINZIGARTIGE SAMMLUNG 

medizinische Keramik
Operationsbesteck eines Feldmediziners

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