„Lasst uns, eh’ sie uns begraben, einen Letzten sitzen haben!“ - Trinklieder, Schwänke vom Schwanken, Träume vom Säuferhimmel

Mit Peter Welk und Dieter Prochnow

15. Hildener Literaturkonzert

23.11.2017 | 19.30 - 21.00 Uhr
Eintritt: 10 Euro inkl. eines Getränks (Wein/Wasser)

2017 11 23Welk und ProchnowPeter Welk und Dieter ProchnowDer Goethe hat es. Der Heinz Erhardt hat es auch. Der Ringelnatz selbstverständlich. Na, und der Robert Gernhardt hat es mit ausufernder Lust. Von Erich Kästner kennt man es in exzellent gebauten Versen, und Ernst Jandl hat darüber zugespitzt gestottert. Unter den Dichtern war es immer ein Dauerthema – warum? Weil Dichter immer auf der Suche nach Eingebungen sind. Also entweder sich dem Suff total ergeben haben, in der Hoffnung, daraus Inspiration ziehen zu können, oder, den Mahnungen ihrer Ärzte folgend, in der Rolle des Gelegenheitssäufers den Kopf temporär abschalteten und die Seele weit aufmachten. Dabei sind unüberschaubare Mengen an literarischen Köstlichkeiten entstanden. Trinklieder, Schwänke vom Schwanken, Träume vom Säuferhimmel, selten etwas Mahnendes, meistens etwas Enthusiastisches und Hörenswertes. Gefundene Fressen für zwei Schauspieler.

Dieter Prochnow und Peter Welk, zwei von der Anlage her Seriöse, werden im Fassraum des Wilhelm-Fabry-Museums in allerbester Laune die Seriosität ablegen und in der Köstlichkeitenkiste wühlen. Gedichte und Geschichten vom Suff auskramen. Diese seriös vermitteln oder, in gekonnter Theaterpose, ansteckend schwankend.

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