Todkrank: Zur medizinischen und pflegerischen Sterbebegleitung im 19. Jahrhundert

Kategorien: Vortrag

Vortrag von Prof. Dr. phil. Karen Nolte, Direktorin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin
der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

28.03.2019 | 19.30 - 21.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

 

Die Medizinhistorikerin Karen Nolte rekonstruiert anhand von ärztlichen Fallberichten, EgoDokumenten aus der protestantischen Krankenpflege sowie Tagebüchern aus dem Bürgertum die sozialen Umstände des Sterbens im protestantischen Milieu im 19. Jahrhundert.
2019 03 28 TodkrankDabei geht sie folgenden Fragen nach: Kann man tatsächlich davon ausgehen, dass Ärzte im 19. Jahrhundert vor der naturwissenschaftlichen Wende in der medizinischen Wissenschaft noch nicht vor der Frage standen, ob sie Schwerkranke mit schlechter Prognose kurativ oder palliativ behandeln sollten? Was unternahmen Ärzte, um das Leiden Sterbender medizinisch zu lindern? Wie gestaltete sich das Verhältnis zwischen Sterbenden und ihren Ärzten respektive Pflegenden? Welche Rolle spielten Geistliche (noch) am Sterbebett? Wie waren die sozialen Umstände des Sterbens? Starben Krebskranke, Schwindsüchtige und Wassersüchtige einsam oder in einer Gemeinschaft von unterstützenden Menschen? Welchen Einfluss hatte ihre soziale Herkunft auf die Art und Weise ihres Sterbens?

In Zusammenarbeit mit der Hospizbewegung Hilden e.V.

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