Ausstellung „Schmerz – Bilder vom Menschen“ im Wilhelm-Fabry-Museum

Ein Gefühl, das jeder kennt: der Schmerz. Auch die Kunst hat sich in den vergangenen Jahrtausenden – gerade in christlich geprägtem Kulturkreisen - immer wieder mit diesem elementaren Empfinden des Menschen auseinandergesetzt. Für die sechste Themenausstellung im Wilhelm-Fabry-Museum, die am kommenden Sonntag, 19. Oktober, eröffnet wird, wird das Thema „Schmerz“ aus heutiger Sicht künstlerisch beleuchtet.
aus: Wochen-Anzeiger Hilden von Werner Kimmel vom 15.10.2008

 

2008schmerz01Kunsthistorikerin Dr. Sandra Abend und Museumsleiter Dr. Wolfgang Antweiler stellten jetzt den Katalog der Ausstellung zum Thema „Schmerz“, die am kommenden Sonntag eröffnet wird, vor. Foto: Michael de ClerqueNach Ausschreibung in der Fachpresse, im Internet oder auch einfach nach Mundpropaganda hatten sich 353 Künstler aus Deutschland, aber auch vereinzelt aus dem Ausland, darum beworben, ihre Arbeiten im kleinen, aber feinen Hildener Museum an der Benrather Straße 32 a präsentieren zu können. „Die eingereichten Arbeiten weisen durchgängig eine hohe Qualität aus. Wir konnten leider aus Platzgründen sozusagen nur die Rosinen herauspicken“, erzählt Kunsthistorikerin und Museumsmitarbeiterin Dr. Sandra Abend. Gezeigt werden ab Sonntag 63 Werke von 58 Künstlerinnen und Künstler – Gemälde, Fotografien, Radierungen, Skulpturen, Installationen und Collagen. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erfolgt hier die künstlerische Auseinandersetzung mit der Sinneswahrnehmung des Schmerzes: Mal sehr persönlich, expressiv, politisch, mahnend, mal humorvoll-ironisch, philosophisch, religiös oder medizinisch bietet die Ausstellung ein buntes Spektrum an optischen Überraschungen.

 

Seit 1999 sind die Themenausstellungen ein fester Bestandteil des Programms im Fabry- Museum. „Nach der ersten Schau dieser Art ‚Hallo mein Herz’, die ein großer Erfolg war, suchen wir immer wieder nach Themen, die die Künstler zur freien Assoziation anregen und ein breiteres Publikum ansprechen sollen“, sagt Dr. Wolfgang Antweiler, Leiter des Museums in der historischen Kornbrennerei. Mit Unterstützung der Firma 3 M werden die besten drei Arbeiten zur Finissage am 15. Februar mit 750, 500 beziehungsweise 250 Euro prämiert. Das Publikum ist während der Ausstellungsdauer aufgefordert, über den mit 500 Euro dotierten Besucherpreis abzustimmen.

Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog mit allen Arbeiten und einer ausführlichen Einführung durch Dr. Sandra Abend zum Preis von 14 Euro erschienen. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Poesie, Musik und einem von Sandra Abend und Wolfgang Antweiler moderierten Kunstcafé runden die spektakuläre Kunstausstellung ab.

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