Neue Motive für die Kinder- und Jugendartothek

Die Kinder- und Jugendartothek im Wilhelm-Fabry-Museum an der Benrather Straße ist um 48 Motive reicher. 2000 Euro hat das Museum dafür gezahlt, weitere 2000 Euro hat das Land beigesteuert. Speziell für das Fabry-Jahr 2010 wurden 15 Reproduktionen angefertigt.

aus: NRZ vom 05.02.2009 von Daniel Wiberny

 

bilderwechsel03Darstellungen von Ärzten wie Rembrandt van Rijns Gruppenporträt "Die Anatomie des Dr. Tulp" gehören zu den Neuanschaffungen - zur Freude der Kunsthistorikerin Sandra Abend. Foto: Lars HeidrichDie neuen Bilder zeigen den Beruf des Baders, des Arztes und des Wissenschaftlers im Laufe der Jahrhunderte. Die Kinder erfahren durch Werke von David Teniers (1700), Gaspare Traversi (1800) und David Ryckaert III (1700) einiges über das vielseitige Arbeitsfeld von Wundärzten, zu denen Wilhelm Fabry gehörte. Hinzu kommen Darstellungen von Ärzten wie Rembrandt van Rijns Gruppenporträt "Die Anatomie des Dr. Tulp".

 

Weitere Bilder zeigen unter anderem einen Hospitalbesuch von Henri Jules Jean Geoffroy, außerdem wird die Wunderheilung durch Heilige bei den Künstlern El Greco und bei Jacques Louis David thematisiert.

Die Kunsthistorikerin Sandra Abend will Schulen und Kindergärten über die neuen Anschaffungen informieren. Die Kinder können die Werke ab sofort zunächst für zwei Monate kostenlos ausleihen. "Wir hatten im vergangenen Jahr schätzungsweise 90 Ausleihen, inklusive Bücher", so Abend.

Die Kinder- und Jugendartothek mit nun mehr als 250 Artbeiten ist freitags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Exkursionen sind nach Absprache möglich.

Die neuen Motive sind auch im Internet unter www.wilhelm-fabry-museum.de zu sehen. Weitere Infos gibt es auch unter Tel: 02103/59 03.

 

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