Anzug Wilp 04Der orangefarbene Overall wurde zum Markenzeichen des exzentrischen Starfotografen Charles Wilp. In der Ausstellung "Charles Wilp. Into Space" ist unter anderem der original Overall zu sehen.

 

Schmerzmittel GroOpium-Präparate, Morphine, Narkotika… Hallo #depotdienstag! Pantopon beispielsweise war ein H2O-lösliches, injizierbares Opium-Vollpräparat und wurde zur Bekämpfung von schwersten Schmerzen, Spasmen oder Angst- und Spannungszuständen eingesetzt. Es stieß auf große Nachfrage und war hierzulande bis 1985 im Handel. Trotz zahlreicher Suchtfälle ist das Präparat in einigen Ländern sogar noch heute erhältlich.

Also: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie (lieber) Ihren Arzt oder Apotheker!


Foto: Peter Siepmann

 

Fabry Geburtstag461 Jahre wird der Hildener Wundarzt und Chirurg heute.

Er gilt als Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie und hat sich dadurch den Beinamen „Vater der deutschen Chirurgie“ verdient! Daher gratulieren wir, das Museums-Team, auch stolz unserem „Museums-Vater“!

 

Aufbau Out of Space 3Mittlerweile ist der Aufbau abgeschlossen und die großformatigen Bilder schmücken den Fassraum.

Wir freuen uns sehr auf die Eröffnung der Kabinettausstellung "Out of Space" von Ulrike Arnold und Victor van Keuren am morgigen Freitag um 16 Uhr in unserem Innenhof.

 

Aderlass Becken GroSo schön harmlos schimmernd steht diese Schale am heutigen #depotdienstag da und lässt dabei nicht auf ihren einst blutigen Inhalt schließen. Es handelt sich um ein Aderlass-Becken, zu erkennen an der konkaven Wölbung des Randes, an der der Arm des Patienten abgelegt wurde. Mit einem Schnepper – wir haben euch einen solchen im April gezeigt – wurde die Vene angeritzt, so dass das Blut über den Arm in die Schale abfließen konnte.

Zurückzuführen ist dieses Verfahren auf die in der Antike entwickelte Säftelehre und fand auch zu Zeiten Fabrys Anwendung, bestand der Verdacht auf ein Ungleichgewicht der Körperflüssigkeiten z.B. aufgrund von hohem Fieber. Zwar hat sich die Medizin inzwischen von derlei Theorien abgewandt, jedoch kann der Aderlass bei speziellen Erkrankungen auch heutzutage noch erforderlich sein.

Foto: Peter Siepmann

© 2020, Wilhelm-Fabry-Museum Hilden