Spacy Lucy

Die Spacy Lucy von Charles Wilp ist zur Zeit nicht nur im Kunstraum Gewerbepark-Süd und bei uns im Museum ausgestellt.

Sie ist auch Teil des Städtischen Kunstbesitzes und dauerhaft im Bürgerhaus auf der Mittelstraße zu sehen.

 

Doctor Eisenbart 01 GroFür den heutigen #depotdienstag haben wir etwas sehr amüsantes in unserer Sammlung gefunden! Das Lied „Ich bin der Doktor Eisenbart“ mit Linolschnitten von Adolf Rademacher und Hermann Holthoff illustriert. Es handelt sich um ein um 1800 entstandenes Volks-, Studenten- bzw.

Trinklied – auch Eisenbart-Lied genannt –, dessen Melodie heute noch aus dem Kinderlied „Ein Mann der sich Kolumbus nannt“ bekannt ist. Es verhohnepiepelt den deutschen Handwerkschirurgen Johann Andreas Eisenbarth insofern, als er im Lied-Text als Kurpfuscher dargestellt wird.

Die expressiven totentanzartigen Darstellungen verleihen dem makaberen Thema auf schaurige und ironische Weise Ausdruck. Alle Strophen könnt ihr online nachlesen oder euch das Lied direkt anhören.

 

Erffnung Out of Space 5Zur Eröffnung der Ausstellung „Out of Space“ des Künstlerpaares Ulrike Arnold und Victor van Keuren erschien auch die amerikanische Generalkonsulin Fiona Evans. Für die Top-Diplomatin ist es der erste Besuch in der Itterstadt. Evans, deren familiären Wurzel im westfälischen Paderborn liegen, ist seit 2018 die höchste amerikanische Repräsentantin in NRW.

Grund für die hochkarätige Visite ist die völkerverständigende Wirkung des deutsch-amerikanischen Künstlerpaares, das zwischen den USA und Deutschland pendelt. Dass die Anerkennung nicht nur politische Gründe hat, zeigt die Tatsache das Arbeiten der beiden auch die Düsseldorfer Residenz der Generalkonsulin zieren.

Danke an Peter Siepmann für die Fotos!

 

BlumenfeeVielen Dank für die wunderschönen Blumen an die #blumenfeehilden! Das wertet die heutige Ausstellungseröffnung "Out of Space" noch mal richtig auf!

 

2021 06 08 Vorbereitung Ausstellung Charles Wilp Into Space 001 Gro

Der finnische Architekt Matti Suuronen entwickelte 1968 das sogenannte „Futuro“, ein ellipsoides Kunststoffhaus, wahlweise nutzbar als Berghütte, Wochenendhaus, Unterrichtsraum oder Arztpraxis.

Charles Wilp ließ sich in den 70er Jahren ein solches auf das Dach seines Düsseldorfer Wohnhauses setzen und nutzte es als Atelier. Nicht zuletzt lockte es berühmte Künstler-Kolleg*innen wie Andy Warhol, Yves Klein, Jean Tinguely sowie Christo und Jeanne-Claude als Besucher an. Letzterer skizzierte das Futuro 1970 im Zuge seiner Aktion „Wrapped

Living Space“ im verpackten Zustand.


Vielen Dank an Razeea Mamode Ally Lindner für die tolle Wandzeichnung des Modells!

© 2020, Wilhelm-Fabry-Museum Hilden