2021 10 28 Fhrung durch die Ausstellung Meeresstille 001 GroAm kommenden Sonntag findet im Rahmen des Kultursonntages eine weitere Künstlerführung durch die Ausstellung "Meeresstille" statt.

Als kleinen Teaser haben wir euch eine kleine Galerie von der vergangenen Führung zusammen gestellt.

Wir freuen uns auf euch!

P.S.: Das ganze Programm zum Kultursonntag in Hilden findet ihr auf www.hilden.de/kultursonntag. Es lohnt sich....

 

Tor 01Unser technischer Mitarbeiter Bernd Harreuter hat das Törchen der Kornbrennerei wiederentdeck!

Anhand von historischen Fotos und Farbresten erhält es seine originale Strahlkraft zurück. Dafür wird es zuvor Sandgestrahlt, verzinkt und dann lackiert.

Die metallene Rose und die Stahlspitzen werden wieder weißer Farbe versehen.

 

Theriak GroDieses Apothekergefäß stammt aus dem 18. Jahrhundert. Es ist eine Fayence, verziert mit Pfauen und Früchten. In der Mitte steht der Name des Arzneimittels, darunter ist ein zweifarbiges Gesicht mit Flügeln. Das Arzneimittel heißt „Ther:Andr:“, das „Theriak von Andromachos“. Theriak war ein beliebtes Präparat aus bis zu 200 Zutaten, das als Allheilmittel galt. Es wurde vor allem als Gegengift benutzt.


Auf der Unterseite klebt, zusammen mit der Signatur „AP“ ein (leider unvollständiger) Zettel mit folgendem Inhalt:

„Ther:Andr:

Theriaca Andro…

Venice Tre…“


Inwiefern das Gefäß mit Venedig („Venice“) in Verbindung steht ist unklar. Hergestellt wurde es von Anthony Pennis in Delft, deshalb die Signatur AP. Bis zum nächsten #depotdienstag!

 

2021 10 22 Seminar Wunder 002 GroIn Vorbereitung auf die Ausstellung "Kuriositäten der Welt – Die moderne Wunderkammer", die im kommenden Jahr bei uns zu sehen sein wird, findet das gleichnamige Praxisseminar mit Studierenden der Heinrich Heine Universität Düsseldorf statt.

Unser Ausstellungsraum wurde zu diesem Zwecke kurzerhand zum Seminarraum...

 

CharcotAm heutigen #depotdienstag möchten wir folgende Lithografie mit dem Titel: Der Psychiater Jean Martin Charcot (1825-1893) demonstriert in der Pariser Anstalt Salpêtrière die Behandlung von Hysterikerinnen, um 1885, vorstellen. Die Lithografie entstand ca. um 1900, nach einem Gemälde von Brouillet aus dem Jahr 1887. Das Hôpital de la Salpêtrière in Paris war im 19. Jahrhundert mit Abstand die bekannteste psychiatrische Anstalt in Europa. Noch heute gibt es das Krankenhaus im 13. Arrondissement, es heißt mittlerweile: Hôpital Universitaire Pitié-Salpêtrière.

© 2020, Wilhelm-Fabry-Museum Hilden