GlobeAllein durch seine Maße von 2,3 x 2,3 Metern und das dominierende Gelb besticht das Werk „Globe”, das den ersten unserer drei Ausstellungsräume überstrahlt. Doch auch ein genauerer Blick auf die Details des Bildes lohnt sich. Wie die schwarze Silhouette einer Skyline der ganzen Welt wird der dargestellte Globus (geformt aus - wie sollte es anders sein - zwei Bananen) von den Identifikationsbauten der größten Metropolen der Erde eingefasst.

Zudem schwebt er in einem Kosmos aus Symbolen vom Strahlenwarnzeichen über das Logo einer Fastfood-Kette bis hin zur bereits vorgestellten RedRibbon-Banane. Das Thema Globalisierung ist allgegenwärtig sowohl in diesem Kunstwerk als auch in der Lebenswelt eines jeden von uns.

 

 

SchdelWie eine überdimensionale Röntgenaufnahme erscheint der „Kopf Nr. 8” aus dem seriellen Frühwerk von Thomas Baumgärtel. Mit einer Mischtechnik aus PVC, Sand und Beton weist der dargestellte Kopf zudem eine variierend hohe Plastizität auf.

Die Assoziation zum Röntgen wird nicht unbegründet erweckt: Während seiner Zeit im Krankenhaus sammelt Baumgärtel Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen der Medizin. Seine Erlebnisse mit dem Prozess des Röntgens und der damit verbundenen Angst bezüglich der Strahlenschäden für den Körper verarbeitet er in seiner eindrucksvollen „Kopfserie” und lässt den Betrachter somit an seinen Erlebnissen teilhaben.

 

MaskenWie bereits angekündigt, zeigen wir Ihnen heute die „Maskenwand" unserer Ausstellung. Die begehrte und leider bereits vergriffene Bananenmaske ist Teil dieser Wand, die uns daran erinnert, dass die Funktion einer Maske, fernab von der uns aktuell betreffenden als Mund-Nasen-Bedeckung zum Schutz vor Infektion und Verbreitung, variabel ist. Hierbei sticht vor Allem die schwarze Zeremonienmaske optisch hervor, die

wir im allgemeinen mit afrikanischen Kulturen und deren traditionellem Brauchtum in Verbindung bringen. Aber auch die Gasmaske ist Teil des Ensembles. Bedrohlich schwebt sie über allen anderen und erinnert uns an Gefahren anderer Situationen und Zeiten.

 

 

FundstckBeim Durchforsten unseres Sammlungsbestands sind wir auf dieses kleine aber feine alte Branchenbuch der Stadt Hilden gestoßen. Neben vielen interessanten Artikeln besticht vor allem die Rückseite mit einem gerahmten Wilhelm-Fabry-Portrait vor blauem Hintergrund. Letzterer ist mit einem gelben Äskulapstab-Ornament versehen, das uns doch sehr stark an die wunderschöne Interpretation des Fabry-Portraits von Thomas Baumgärtel erinnert, die zur Zeit in unserer Ausstellung präsentiert ist und als deren stolze neue Besitzer wir uns seit kurzem rühmen dürfen.

Zufälle gibt’s!

BananenlchelnDa uns die Pandemie leider alle noch etwas länger begleiten wird, nehmen wir dies zum Anlass, Ihnen die Bananenmaske vorzustellen. Als Teil einer limitierten Auflage, kann sie bei uns im Museum erworben werden und jedem Träger ein „Bananenlächeln” ins Gesicht zaubern oder, wie bei uns, eine Wand zieren.

Dem Thema „Maske” widmet sich Baumgärtel allerdings auch in anderen Bereichen...

© 2020, Wilhelm-Fabry-Museum Hilden