Elfenbein Skalpell

Ein schönes Skalpell mit Elfenbeingriffel und verschiedenen austauschbaren Klingen-Aufsätzen zeigen wir euch heute am #depotdienstag.

„Schön“ ist vielleicht für die meisten Menschen nicht der erste Begriff, der ihnen in den Sinn kommt, wenn es um Instrumente zum aufschneiden des Körpers geht… uns im medizinhistorischen Museum geht jedoch gleich das Herz auf!

 

Buchvorstellung 01 GroIn Vorbereitung auf die WILP-Ausstellungen in Hilden fand an Institut für Kunstgeschichte der HHU Düsseldorf ein Praxisseminar statt, in dem auch die Publikation "Kunst im Rausch der Werbung" in wesentlichen Teilen entstanden ist.

Das Buch kann während der Öffnungszeiten bei uns im Museum erworben werden.

Foto: Michael Ebert

 

nQuickies Key VisualAuch wir beteiligen uns an dieser Kampagne, die von Das neanderland ins Leben gerufen wurde. Wer sich eine kurze Auszeit vom Alltag gönnen möchte, findet vielleicht bei den neanderland Quickies das Richtige.

 

Spacy Lucy

Die Spacy Lucy von Charles Wilp ist zur Zeit nicht nur im Kunstraum Gewerbepark-Süd und bei uns im Museum ausgestellt.

Sie ist auch Teil des Städtischen Kunstbesitzes und dauerhaft im Bürgerhaus auf der Mittelstraße zu sehen.

 

Doctor Eisenbart 01 GroFür den heutigen #depotdienstag haben wir etwas sehr amüsantes in unserer Sammlung gefunden! Das Lied „Ich bin der Doktor Eisenbart“ mit Linolschnitten von Adolf Rademacher und Hermann Holthoff illustriert. Es handelt sich um ein um 1800 entstandenes Volks-, Studenten- bzw.

Trinklied – auch Eisenbart-Lied genannt –, dessen Melodie heute noch aus dem Kinderlied „Ein Mann der sich Kolumbus nannt“ bekannt ist. Es verhohnepiepelt den deutschen Handwerkschirurgen Johann Andreas Eisenbarth insofern, als er im Lied-Text als Kurpfuscher dargestellt wird.

Die expressiven totentanzartigen Darstellungen verleihen dem makaberen Thema auf schaurige und ironische Weise Ausdruck. Alle Strophen könnt ihr online nachlesen oder euch das Lied direkt anhören.

© 2020, Wilhelm-Fabry-Museum Hilden