Christa Murken FangoMit ihrem Bild Fango aus dem Jahr 2006 widmet sich die Künstlerin und Kunsthistorikerin Christa Murken der Thematik der Peloidtherapie. Dabei wird Schlamm als Heilmittel verwendet um verschiedene Krankheiten zu heilen. Das Gemälde, zeigt auf ganz besondere Weise, auch die Sinnlichkeit, die ein solches Auftragen von Schlamm mit sich bringt. So werden die Berührung und die Haptik des Schlammes, der auf den Rücken aufgetragen wird, nicht nur sichtbar, sondern nachfühlbar. Das Bild ist Teil der Sammlung von Prof. Dr. Axel Murken, der einen Großteil eben dieser Sammlung dem Museum überlassen hat. An diesem #depotdienstag stellen wir das Bild vor, welches ebenfalls in der Ausstellung „Kunst und Medizin“ ab Februar im Wilhelm-Fabry-Museum zu sehen sein wird.

 

2021 10 28 Fhrung durch die Ausstellung Meeresstille 015 GroDas 60. Hildener Kunstcafé findet am 22. Januar um 15:30 Uhr in der Ausstellung "Meeresstille" bei uns im Museum statt.

Wie nah sind sich Genie und Wahnsinn? Darüber und über weitere Aspekte des Lebens im Grenzbereich werden Karin Dörre (Kuratorin der Ausstellung) und die Diplom Psychologin Dagmar Hebestreit mit den Teilnehmenden sprechen.

Anmeldungen sind an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Es gelten die tagesaktuellen Regelungen der Coronaschutzverordnung NRW.

 

Fabry Lithotomia Vesicae 1624 Anatomiae praestania GroDas Buch mit diesem wunderbaren blauen Einband stammt aus dem Jahr 1628 und wurde von Wilhelm Fabry selbst verfasst. Der Titel des Buches Lithotomia vesicae (dt.: Lithotomie der Blase) verrät uns den Inhalt: es geht um die Lithotomie (eine chirurgische Methode zur Entfernung von Steinen in bestimmten Organen) in der Blasenregion, also um die Entfernung von Blasensteinen. Als eins der ältesten Objekte unserer Sammlung, die wir jeden Dienstag am #depotdienstag vorstellen, ist dieses Buch ein ganz besonderes, welches Zeugnis darüber ablegt welches Wissen Fabry bereits im 17. Jahrhundert besaß und wie er dies auch für kommende Generationen festhielt.

Ein würdiger erster #depotdienstag im Jahr 2022!

 

Frohe WeihnachtenLiebe Freunde des Wilhelm-Fabry-Museums,

wir hoffen, es geht Ihnen in diesen bewegten Zeiten gut. Gerne möchten wir mit Ihnen auf ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches Jahr zurückblicken. Wir sind sehr froh, dass wir trotz der schwierigen Umstände für Sie viele Ausstellungen und begleitende Veranstaltungen realisieren konnten. Dazu sind wir oft neue Wege gegangen und haben einige Formate im öffentlichen Raum umgesetzt.

 

Bronzerelief Fabry 1Am heutigen #depotdienstag möchten wir ein ganz besonderes Porträt unseres Namensgebers Wilhelm Fabry vorstellen: es handelt sich dabei um ein Bronzerelief, das Wilhelm Fabry zeigt, der während einer Reise einen Verunglückten verarztet. Im Hintergrund erkennt man ein Pferd und Bäume. Die fein ausgearbeiteten Figuren im Vordergrund, ebenso wie die Objekte im Hintergrund, können in den Detailaufnahmen entdeckt werden. Das Relief war ursprünglich am Sockel des Fabry Denkmals angebracht, das anlässlich des 350. Geburtstag des Wundarztes geschaffen wurde. Die Ausschreibung für das Bronzedenkmal und Relief gewann damals der Berliner Bildhauer Arnold Künne. Nach der Enthüllung 1911 hatte das Werk eine wortwörtlich bewegte Geschichte, es wechselte mehrfach den Standort. Heute befindet es sich mit einem neuen, viel tieferen Sockel und ohne Relief an der Reformationskirche, in der Fabry einst getauft wurde. Das Bronzerelief, das durch eine Samariterszene inspiriert wurde, ist inzwischen Teil der Sammlung des Wilhelm-Fabry-Museums.

© 2020, Wilhelm-Fabry-Museum Hilden