Schnepper 2 Und erneut dürfen wir uns bei Günter Spiller für eine großzügige Spende bedanken! Diesen tollen Schnepper hat er unserer medizinhistorischen Sammlung überlassen. Der sogenannte „Schröpfschnepper” kam seit dem 15.

Jahrhundert beim Anritzen der Haut für das Schröpfen oder auch beim Aderlass zur Anwendung. Unser Exemplar ähnelt optisch einem Taschenmesser und ist dabei mit feinen Punzen verziert. Zudem haben wir das Glück, dass auch sein originales Leder-Etui erhalten geblieben ist!

Leider liegt uns bislang lediglich eine grobe zeitliche Verortung von ca. 1810 vor. Wer uns bei der genaueren Einordung behilflich sein kann, darf uns sehr gerne per E-Mail kontaktieren!

 

 Reiseapotheke GroWilhelm Fabry beschreibt in seinen „Opera observationum et curationum chirurgicarum“ (1646) einen tragbaren Arzneikasten für Wundärzte, den er „Cista militaria“ nennt.

Auch wir haben ein Exemplar in unserer Sammlung und wollen es euch am heutigen #depotdienstag vorstellen. Unsere Reiseapotheke stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und geht bald nochmal auf eine Reise. Das Ziel ist Duisburg, wo im Juni im Kultur- und Stadthistorischen Museum die Ausstellung „Geist & Genies - Ein Duisburger Gelehrten-Netzwerk im 16. Jahrhundert“ eröffnet wird. Dort kann dann dieser Arzneischatz aus dem Wilhelm-Fabry-Museum bewundert werden.

 Schnapsglser GroIn allen Formen und Farben gibt es sie und fast jede/r hat diverse Exemplare im heimischen Schrank, in dem sie aufgrund ihrer kleinen Größe gerne mal aus den Augen verschwinden. Schnapsgläser!

Auch unsere Historischen Brennerei verfügt über einige Gläser in den verschiedensten Formen, Farben und Größen. Im Zuge des #depotdienstag zeigen wir euch eine kleine Auswahl der schönen Trinkgefäße.

Für alle, deren Interesse wir hiermit an der Herstellung ihres hochprozentigen Inhalts geweckt haben, stehen neben den aktuellen Ausstellungen auch immer die Türen unserer Brennerei offen!

 Esmarch Tuch GroEs ist wieder #depotdienstag! Neben den Werken von Wilhelm Fabry, besitzt unser Museum u.a. ein originales Exemplar eines multifunktionalen Verbandsdreiecks, dem sogenannten Esmarch-Tuch (1869 erstmals vorgestellt). Benannt nach seinem Erfinder, dem Chirurgen und Mitbegründer der Ersten Hilfe in Deutschland Friedrich von Esmarch, hat es inzwischen seinen Einzug als festen Bestandteil in jeden Verbandskasten erhalten!

Die Illustrationen der 34 Anwendungsmöglichkeiten stammen vom Künstler Johann Heinrich Wittmaack, der von Esmarch entdeckt und anschließend als medizinischer Zeichner der Universität Kiel eingesetzt wurde.

 Trepanationskasten Gro

Unser heutiger #depotdienstag Beitrag ist nichts für schwache Nerven!

Eine Besucherin und Medizinstudentin hat einen exklusiven Blick auf unseren Trepanationsbesteckkasten (ca. 1770) werfen dürfen. Es handelt sich um Instrumente zum Öffnen der Schädeldecke sowie zur chirurgischen Entfernung von Geschossen im Zuge militärischer Verwendung. Die Bestecke - darunter auch ein Trepanationsbohrer mit verschiedenen Aufsätzen - bestehen aus Eisen und Holz und befinden sich in einem lederbezogenem Holz-Etui.

Bei unserem Exemplar handelt es sich um eine dankenswerte Schenkung des Rotary Club Hilden-Haan!

© 2020, Wilhelm-Fabry-Museum Hilden