2021 06 08 Vorbereitung Ausstellung Charles Wilp Into Space 001 Gro

Der finnische Architekt Matti Suuronen entwickelte 1968 das sogenannte „Futuro“, ein ellipsoides Kunststoffhaus, wahlweise nutzbar als Berghütte, Wochenendhaus, Unterrichtsraum oder Arztpraxis.

Charles Wilp ließ sich in den 70er Jahren ein solches auf das Dach seines Düsseldorfer Wohnhauses setzen und nutzte es als Atelier. Nicht zuletzt lockte es berühmte Künstler-Kolleg*innen wie Andy Warhol, Yves Klein, Jean Tinguely sowie Christo und Jeanne-Claude als Besucher an. Letzterer skizzierte das Futuro 1970 im Zuge seiner Aktion „Wrapped

Living Space“ im verpackten Zustand.


Vielen Dank an Razeea Mamode Ally Lindner für die tolle Wandzeichnung des Modells!

 

Anzug Wilp 04Der orangefarbene Overall wurde zum Markenzeichen des exzentrischen Starfotografen Charles Wilp. In der Ausstellung "Charles Wilp. Into Space" ist unter anderem der original Overall zu sehen.

 

Schmerzmittel GroOpium-Präparate, Morphine, Narkotika… Hallo #depotdienstag! Pantopon beispielsweise war ein H2O-lösliches, injizierbares Opium-Vollpräparat und wurde zur Bekämpfung von schwersten Schmerzen, Spasmen oder Angst- und Spannungszuständen eingesetzt. Es stieß auf große Nachfrage und war hierzulande bis 1985 im Handel. Trotz zahlreicher Suchtfälle ist das Präparat in einigen Ländern sogar noch heute erhältlich.

Also: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie (lieber) Ihren Arzt oder Apotheker!


Foto: Peter Siepmann

 

Fabry Geburtstag461 Jahre wird der Hildener Wundarzt und Chirurg heute.

Er gilt als Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie und hat sich dadurch den Beinamen „Vater der deutschen Chirurgie“ verdient! Daher gratulieren wir, das Museums-Team, auch stolz unserem „Museums-Vater“!

 

Aufbau Out of Space 3Mittlerweile ist der Aufbau abgeschlossen und die großformatigen Bilder schmücken den Fassraum.

Wir freuen uns sehr auf die Eröffnung der Kabinettausstellung "Out of Space" von Ulrike Arnold und Victor van Keuren am morgigen Freitag um 16 Uhr in unserem Innenhof.

© 2020, Wilhelm-Fabry-Museum Hilden