cdea6291 845c 4b12 a5ae 403fab375301Charles Wilp, selbsternannter ARTronaut (eine Kombination aus Artist und Astronaut) liebte seine Overalls. In den siebziger Jahren war er stets in einem Entwurf des französischen Modedesigners André Courrèges. anzutreffen, der zwischen Orange und Gelb changierte.

In den neunziger Jahren trug der „All-süchtige“ Wilp dann einen blauen Overall, ein Exemplar der ESA (Europäische Weltraumorganisation). Dieses Outfit war ganz im Einklang mit seinem Spätwerk, indem die Faszination die er dem Weltall entgegen brachte endgültig, [auch in Form von Materialien der Raumfahrt,] Einzug in seine Arbeiten erhielt.

Noch bis zum 26. September ist die Ausstellung "Into Space" bei uns im Museum zu sehen...

 

 

WILP und StadtmarketingNicht nur in Hilden gut aufgestellt sind die lebensgroßen Pappmaché-Kameraden als Fotoaccessoires. Standen in Hilden kürzlich noch Willy Brandt, Helmut Schmidt und Charles Wilp (hier mit dem Stadtmarketing Team Anton Sawadski und Claudia Didszoleit) für witzige Selfies zur Verfügung, ist es in Figueres der berühmte Salvador Dali. Der schenkte seiner katalanischen Heimatstadt nicht nur ein eindrucksvolles Museum, sondern wurde dort auch begraben. Übrigens: In seinen letzten Lebensjahren war Dalis schillernde Muse die legendäre Disco-Queen Amanda Lear und die wiederum spielte auch eine Hauptrolle in Charles Wilps Afri Cola Filmen.

 

Alraune GroViele müssen im Zusammenhang mit der Alraune wohl an die Szene aus Harry Potter denken, in der die Schüler den Alraunen nur mit Ohrenschutz begegnen durften. Tatsächlich gibt es die Alraune (lat. Mandragora), die zu der Familie der Nachtschattengewächse gehört, aber auch in unserer Welt. Die Wurzeln der Alraune wurden schon vor Jahrhunderten als Heilpflanze und als Talisman verwendet. Eine Tücke hat die Alraune allerdings: Man fällt zwar von ihrem Geschrei nicht in Ohnmacht wie Neville Longbottom in Harry Potter, hochgiftig ist sie trotzdem. Daher findet sie heute, wenn überhaupt, nur noch in hochverdünnter Menge Anwendung.

In diesem Sinne stellen wir euch am heutigen #depotdienstag eine Alrainenwurzel aus unserer Sammlung vor.

 

 

Gynkologen Lampe 1 GroMedizingeschichte ins rechte Licht gesetzt.

Diese historische „Gynäkologie Leuchte“ aus den 1950er Jahren, die wir euch am heutigen #depotdienstag vorstellen möchten, stammt aus der Sammlung von Prof. Axel Hinrich Murken. Sie gehörte einst seinem Vater Diedrich Murken. Der war von 1928 bis 1958 niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Gütersloh. Dort gründete er auch die private Frauenklinik Dr. Diedrich Murken. Die Leuchte war schon damals mit einer energiesparenden Quarzlampe ausgestattet, die mit bescheidenen 50 Watt auskam. Außerdem wirkte das Licht diese Lampentyps bakterienabtötend.

 

2021 08 07 Fhrung durch die Ausstellung Charles Wilp 003 GroKurz vor Ende der Wilp Ausstellung "Kunst im Rausch der Werbung" im Kunstraum Gewerbepark-Süd hat das Kulturamt zur Doppelführung mit Sanra Abend durch den Kunstraum und das Museum eingeladen.

Während die Ausstellung im Kunstraum bereits abgebaut ist, kann die Ausstellung "Into Space" bei uns noch bis zum 26. September besucht werden. Es lohnt sich!

Ein paar Fotos möchten wir gerne mich euch teilen!

© 2020, Wilhelm-Fabry-Museum Hilden