2021 10 28 Fhrung durch die Ausstellung Meeresstille 011 GroDas morgige Kunstcafé im Rahmen der Ausstellung "Meeresstille" ist ausgebucht. Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.

 

Der KirchgangIm heutigen #depotdienstag geht es um das (Bild-)Motiv des Christus medicus. Bereits in der frühchristlichen Kunst wurde die Idee bzw. das Zusammendenken von Christus als Heiler und Erlöser zugleich bildlich umgesetzt. Das hier vorgestellte Bild ist eine Kopie des Gemäldes Christus heilt krankes Kind des Künstlers Gabriel von Max (1840-1915). Die Nationalgalerie Berlin erwarb das Gemälde aus dem Jahr 1884 ein Jahr später, während des Krieges ging dieses jedoch leider verloren, sodass heute nur noch Kopien vorhanden sind.

 

Christa Murken FangoMit ihrem Bild Fango aus dem Jahr 2006 widmet sich die Künstlerin und Kunsthistorikerin Christa Murken der Thematik der Peloidtherapie. Dabei wird Schlamm als Heilmittel verwendet um verschiedene Krankheiten zu heilen. Das Gemälde, zeigt auf ganz besondere Weise, auch die Sinnlichkeit, die ein solches Auftragen von Schlamm mit sich bringt. So werden die Berührung und die Haptik des Schlammes, der auf den Rücken aufgetragen wird, nicht nur sichtbar, sondern nachfühlbar. Das Bild ist Teil der Sammlung von Prof. Dr. Axel Murken, der einen Großteil eben dieser Sammlung dem Museum überlassen hat. An diesem #depotdienstag stellen wir das Bild vor, welches ebenfalls in der Ausstellung „Kunst und Medizin“ ab Februar im Wilhelm-Fabry-Museum zu sehen sein wird.

 

2021 10 28 Fhrung durch die Ausstellung Meeresstille 015 GroDas 60. Hildener Kunstcafé findet am 22. Januar um 15:30 Uhr in der Ausstellung "Meeresstille" bei uns im Museum statt.

Wie nah sind sich Genie und Wahnsinn? Darüber und über weitere Aspekte des Lebens im Grenzbereich werden Karin Dörre (Kuratorin der Ausstellung) und die Diplom Psychologin Dagmar Hebestreit mit den Teilnehmenden sprechen.

Anmeldungen sind an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Es gelten die tagesaktuellen Regelungen der Coronaschutzverordnung NRW.

 

Fabry Lithotomia Vesicae 1624 Anatomiae praestania GroDas Buch mit diesem wunderbaren blauen Einband stammt aus dem Jahr 1628 und wurde von Wilhelm Fabry selbst verfasst. Der Titel des Buches Lithotomia vesicae (dt.: Lithotomie der Blase) verrät uns den Inhalt: es geht um die Lithotomie (eine chirurgische Methode zur Entfernung von Steinen in bestimmten Organen) in der Blasenregion, also um die Entfernung von Blasensteinen. Als eins der ältesten Objekte unserer Sammlung, die wir jeden Dienstag am #depotdienstag vorstellen, ist dieses Buch ein ganz besonderes, welches Zeugnis darüber ablegt welches Wissen Fabry bereits im 17. Jahrhundert besaß und wie er dies auch für kommende Generationen festhielt.

Ein würdiger erster #depotdienstag im Jahr 2022!

© 2020, Wilhelm-Fabry-Museum Hilden