30. August 2026 16:00 Uhr
Ort: Wilhelm-Fabry-Museum
Finissage
30. August 2026 16:00 Uhr
Ort: Wilhelm-Fabry-Museum
Finissage
Zur Finissage am 30. August um 16.00 Uhr findet zum Abschluss der Ausstellung eine kostenlose Sonderführung mit der Kuratorin Dr. Sandra Abend statt.
Leid und Schmerz prägten das Leben der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo, die heute als Idol der Emanzipation und Kulturikone weltweit gefeiert wird. Frida wollte ursprünglich Medizin studieren. Im Alter von 18 Jahren wurde sie Opfer eines tragischen Busunglücks, bei dem sich eine Stahlstange durch ihr Becken bohrte. Das von einer Kinderlähmung verkürzte rechte Bein wurde mehrfach gebrochen, neben Wirbel und Beckenbrüchen wurden auch Blase, Bauchraum und Vagina schwer verletzt. Dieses traumatische Erlebnis und seine Folgen wurden zur Quelle ihres künstlerischen Schaffens, in dessen Mittelpunkt ihr Frausein, ihr Körper, seine Anatomie und Verletzbarkeit rückt. Frida machte sich zum Objekt ihrer Therapie, zum Hauptthema ihrer Kunst. Unter ihren 143 meist kleinformatigen Gemälden befinden sich 55 Selbstbildnisse voller Emotionalität und Direktheit. Ihr tabubrechendes Werk inspiriert Menschen auf der ganzen Welt und hinterfragt soziale Normen und Themen wie Identität, weiblicher Körper, Trauma und Gender.
Eintritt: 3 € / ermäßigt 1,50 €
Infos:
wilhelm-fabry-museum@hilden.de I 02103-5903






