„When Lights Are Low” – Francis Wolff, William P. Gottlieb, William Claxton. Drei Meister der Jazz-Fotografie

„When Lights Are Low” – Francis Wolff, William P. Gottlieb, William Claxton. Drei Meister der Jazz-Fotografie

Ort: Fassraum des Wilhelm-Fabry-Museums Benrather Straße 32, 40721 Hilden, Deutschland

Kategorien: Vortrag

Vortrag von Dr. Barbara Steingießer

08.06.2017 | 19.30 - 21.00 Uhr
Eintritt: 5,00 Euro, ermäßigt 2,50 Euro

Francis WolffFrancis WolffSo unterschiedlich und so verschlungen die Wege auch sein können, auf denen Fotografen zu ihrem Beruf kommen, Jazz-Fotografen haben etwas gemeinsam: Sie alle lieben die Musik und versuchen, in ihren Aufnahmen etwas von der Faszination des Augenblicks festzuhalten. Und wie die Musiker, die sie abbilden, müssen auch sie improvisieren, denn oft fotografieren sie unter erschwerten Bedingungen: „When Lights Are Low“, also in fast völliger Dunkelheit und dennoch ohne Blitz. Sie versuchen, etwas, was nur hörbar ist, ans Tageslicht zu bringen, und bleiben dabei selbst möglichst unsichtbar und lautlos. Jeder Konzertfotograf weiß: Das Auslösegeräusch einer Spiegelreflexkamera im falschen Moment kann die Stille zerschneiden wie ein Schuss in der Nacht.

Vor genau 100 Jahren, im Geburtsjahr des Jazz, erblickte auch der New Yorker Journalist und Fotograf William P. Gottlieb, der vor allem für die Washington Post und für das Jazzmagazin „Down Beat“ arbeitete, das Licht der Welt. Zehn Jahre älter als Gottlieb war der in Berlin geborene Francis Wolff, zehn Jahre jünger der Kalifornier William Claxton. Wolff, der nach der Auswanderung in die USA mit seinem Landsmann Alfred Lion die Plattenfirma Blue Note führte, prägte mit seinen atmosphärischen Schwarz-Weiß-Aufnahmen wesentlich das Erscheinungsbild der Plattencovers dieses Labels. Claxton wurde 1952 mit Porträts des jungen, noch unbekannten Chet Baker weltberühmt. Er schoss die Aufnahmen zu Joachim E. Berendts „Jazzlife“, das als Kultbuch eine Millionenauflage erzielte. – Der Vortrag stellt drei Meister der Jazzfotografie vor, erzählt aus ihrem Leben und zeigt, wie sie dem Jazz ihrer Zeit ein Gesicht gaben.

 

Für die Besucher der Veranstaltung gibt es eine Extraaktion: Zwei Buttons für die kommenden 22. Hildener Jazztage (13.- 18. Juni) werden verlost!

2017-06-08 19:30:00
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