2012-03-fettwegSzene aus der Nummer „Alles Öko?“, die in einem Bio-Restaurant spielt, in dem man besser nicht nach der Öko-Qualität der Speisen und Getränke fragt. Foto: Olaf StaschikDas Hildener Kabarett fettweg überzeugt auch mit seinem vierten Programm „Absurdes aus dem Fassraum". Das Ensemble greift sowohl Überregionales als auch sehr Lokales auf. Heute ist die letzte Aufführung.

aus: Rheinische Post vom 19.03.2012 von Uli Schmidt

Ob „Aanscheela" Merkel oder Horst Thiele, die aktuelle Bundespolitik oder lokale Wirtschaft - - alle bekamen jetzt ihr „Fett weg", denn das gleichnamige Hildener Kabarett präsentierte „Absurdes aus dem Fassraum." Mit gelben Schirmen bewaffnet, die Ja/Nein-Entscheidungen von Wutbürgern drehbar machten, startete das Ensemble „Empört euch!" in sein viertes Programm. Die sieben Akteure um Eckard Muckelberg, der auch für die Regie verantwortlich ist, haben ein Jahr an ihren Texten gefeilt, Sketche geprobt, Chansons geübt. Hut ab!

aus: Rheinische Post vom 12.03.2012 von Patrick Jansen

web-nicht-vergessenAnneliet van Beelen (2.v.l.) gewann gleich zwei Preise in der Themenausstellung im Fabry-Museum. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Gisoo Kim (r.) und Urban Stark (l.). Hinten rechts Museumschef Dr. Wolfgang Antweiler. Foto: Olaf StaschikEine alte Dame blickt müde in die Kamera. Ihr Gesicht ist mit Falten und tiefen Furchen vom Leben gezeichnet. Zwei Hände halten ihren Kopf behutsam fest. Anneliet van Beelen schwarz-weiß Fotografie „Nicht vergessen" gewann zum Abschluss der 7. Themenausstellung im Wilhelm-Fabry-Museum gleich zwei Preise.

In der siebten jurierten Themenausstellung im Fabry-Museum präsentieren Künstler aus dem In- und Ausland beeindruckende Kunstwerke, die sich facettenreich mit dem Denken, Erinnern und Vergessen auseinandersetzen.

aus Rheinische Post vom 19.11.2010 von Astrid Schoene

Eine Erkundigungsreise durch den „Kosmos im Kopf" bietet die neue jurierte Themenausstellung im Wilhelm-Fabry-Museum. Das menschliche Gehirn in all seinen Facetten hat viele Künstler aus dem In- und Ausland schöpferisch angeregt. In unterschiedlicher Wahrnehmung und Sichtweise nähern sich die 51 Kunstwerke dem komplexen Thema „Gehirn". Sie sind schonungslos und abgründig, humorig, lärmend und auch leise. Und sie sind alle versponnen im Denken, Erinnern und im Vergessen.

Stefan Sättele, Träger des Wilhelm-Fabry-Förderpreises 2010, zeigt im Hildener Museum seine Ausstellung „Variationen - von Jägern, Mönchen und anderen Männern“. Ein Thema ist die Magersucht.

aus Rheinische Post vom 8. September 2011 von Uli Schmidt

Die jungen Männer-Gesichter, die Stefan Sättele fotografisch porträtiert, haben eines gemeinsam: diesen verschlossenen Zug um den Mund. Das kann nicht verwundern, hat der Künstler für seine Ausstellung „Variationen - von Jägern, Mönchen und anderen Männern“ doch krankhaft hungrige, an Anorexie (Magersucht) und Bulimie (Ess-Brech-Sucht) Leidende per Kamera porträtiert. „Ich hatte mir diese Arbeit einfacher vorgestellt“, berichtete der 36-jährige freie Fotograf gestern beim Pressetermin von den Problemen, in verschiedenen Kliniken männliche Kranke zu finden, die sich zu den für ihr Geschlecht seltenen Süchten bekennen.

Am Montag lebte sie noch. Amelie war etwas benommen, als die Kinder ins Fabry-Museum kamen, aber es sah aus, als könne man sie noch retten. Doch alle Versuche scheiterten. Am Dienstagmorgen war die Pappmaché-Amelie des Fabry-Museums ein Mordopfer, und die kleinen Detektive des Ferienprogramms „Mord im Museum" hatten ein Kapitalverbrechen aufzuklären.

aus: Rheinische Post vom 30.07.2011 von Jennifer Koch