David Jacques-LouisJacques Louis David
* 30. August 1748 in Paris; † 29. Dezember 1825 in Brüssel

Jacques-Louis David wurde in Paris geboren.
Sehr früh wurde sein Zeichentalent entdeckt. Der berühmte Rokoko-Maler François Boucher, ein entfernter Verwandter Davids, brachte ihn 1766 auf Empfehlung an die Académie Royale (königliche Akademie). Beim Akademie-Wettbewerb gewann er 1774 ein Rom-Stipendium und reiste nach Italien, um die Meister der Renaissance, aber auch die antiken Kunstwerke zu studieren. Begeistert von der klassizistischen Kunst, die nun auch seine Werke im klaren Bildaufbau prägte, kam er nach Frankreich zurück. 1782 eröffnete David in Paris sein Atelier und unterrichtete Malerei. Ein Jahr später wurde er in die Akademie aufgenommen. Noch im Auftrag des Königs Ludwig XVI. entstand das Bild „Der Schwur der Horatier". 1789 beteiligte sich der Maler aktiv an der Französischen Revolution. Seine Bildthemen änderten sich, von geschichtlichen Ereignissen der Vergangenheit wendete er sich aktuellen Inhalten zu. Er malte im Auftrag „Den Schwur im Ballhaus", ein Werk, das unvollendet blieb. Drei Jahre später wurde er Abgeordneter des Nationalkonvents. Sein berühmtestes Revolutionsbild ist „Der Tod des Marat". Als Politiker stimmte er für die Hinrichtung des Königs. Nach der Machtübernahme Napoleons wurde David Hofmaler des Monarchen. In zahlreichen Bildern verherrlichte er Napoleon und seine Taten. Nach dem Sturz des Kaisers ging der Künstler ins Exil nach Brüssel, wo er 1825 starb.


  • Heiliger Rochus