Cezanne Paul

Paul Cézanne

* 19. Januar 1839 in Aix-en-Provence; † 22. Oktober 1906 ebenda


Im Jahr der Geburtsstunde der Fotografie, 1839, kam Paul Cézanne in Aix-en-Provence (Südfrankreich) zur Welt. Mit 18 Jahren nahm er in seiner Heimatstadt Zeichenunterricht. Zwei Jahre später begann Cézanne ein Jurastudium, das er später in der Großstadt Paris fortsetzte. Dennoch entschloss er sich Maler zu werden. Er schrieb sich an der Académie Suisse, einem unabhängigen Atelier, ein. Hier lernte er die Künstler Pissarro und Renoir kennen. Oft besuchte er den Louvre, eines der ältesten und größten Museen der Welt, und malte im Freien, was zu der Zeit noch ungewöhnlich war. In seinem Frühwerk ist noch kein eigener Stil zu erkennen, zu sehr ist er noch von Werken des Barock und der Romantik beeinflusst. Er orientiert sich zunehmend am Impressionismus. Um 1880 werden seine Darstellungen immer geometrischer. Wichtig war Cézanne auch die theoretische Auseinandersetzung mit der Kunst. Landschaften, Stillleben und Porträts sind seine bevorzugten Bildthemen. Immer wieder malte er die Gegend um L'Estaque bei Marseille im Süden Frankreichs. Ein einziges Mal stellt der Künstler 1882 im „Salon", einer der bedeutendsten Ausstellungen in Paris, aus. 1902 ließ er sich ein Atelier in seiner Geburtsstadt errichten, vier Jahre später stirbt Cézanne auf dem Weg zur Arbeit. Zu Ehren des Künstlers, der durch seine Malweise die späteren Kubisten und Fauvisten beeinflusste, befindet sich dort ein Cézanne-Museum.


  • Stillleben mit Äpfeln und Orangen
  • Pirrot und Harlekin