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Böcklin-ArnoldArnold Böcklin
* 16. Oktober 1827 in Basel; † 16. Januar 1901 in San Domenico bei Fiesole, Provinz Florenz

Der Schweizer Kaufmannssohn Arnold Böcklin erhielt bereits als 14-Jähriger Zeichenunterricht. Ab 1845 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf. Er freundete sich mit dem Landschaftsmaler Rudolf Koller an und unternahm mit ihm 1847 eine Studienreise nach Belgien, wo er die Arbeiten des berühmten Barockmalers Peter Paul Rubens kennenlernte. Später arbeitete er für den Landschaftsmaler Johann Gottfried Steffan. Eine Zeit lang malte Böcklin auch in Rom Bilder und heiratete 1853 das Modell Angela Pascucci, die in vielen seiner Werke zu finden ist. 1860 wurde er Professor für Landschaftsmalerei in Weimar. In diesen Jahren entstanden mehrere Farbexperimente, bevorzugt arbeitete er im Freien. Für Böcklin spielte die Farbe in seinen Arbeiten eine wichtige Rolle und so wurde er zu einem bedeutsamen Koloristen. In seinen Landschaftsdarstellungen nehmen die Menschen und Fabelwesen zunächst keinen entscheidenden Platz ein. Aber das änderte sich, Nymphen, Kentauren und Pane beispielsweise wurden immer mehr zu Bedeutungsträgern seiner Bilder. Das bekannteste Werk ist die „Toteninsel", das Böcklin in fünf verschiedenen Versionen malte. Ebenfalls entstanden zahlreiche Selbstdarstellungen. Blöcklins Werk ist zwischen Spätromantik und Symbolismus anzusiedeln. Neun Jahre nach einem Schlaganfall starb Böcklin in Italien.


  • Selbstbildnis mit fiedeldem Tod