Schmitt-MenzelIsolde Schmitt-Menzel
Zeitgenössiche freischaffende Malerin und Illustratorin
* 1930 in Eisenach.

Isolde Schmitt-Menzel studierte Buch- und Schriftgrafik sowie Freie Keramik in Halle. 1968 zeichnete sie erstmals Bildgeschichten für den Hessischen Rundfunk ("Wibbelsterzchen, Herr Flupp und seine sieben Enten"). Ab 1969 illustrierte sie auch Bildgeschichten für das WDR- Kinderprogramm.
Neben "Die Frau, die immer etwas anderes gedacht hat", gehörte auch "Die Maus im Laden" dazu. Hauptfigur dieser Geschichte war eine orangefarbende Maus: Die Maus hatte hier ihren ersten Auftritt im Fernsehen.
Auf Grund der Begeisterung der Verantwortlichen des WDR wurde sie beauftragt, sich kleine Geschichten zu dieser Figur auszudenken. Von 1970 bis 1974 entwarf sie insgesamt 130 "Storyboards", das sind gezeichnete Drehbücher. Diese wurden dann zwischen Isolde Schmitt-Menzel, der Redaktion und Friedrich Streich besprochen. Denn Friedrich Streich der Filmemacher. Er hatte die Aufgabe, die Maus zu animieren und aus den Storyboards kurze Zeichentrickfilme herzustellen. Im März 1971 hatten diese Animationen, die so genannten Maus-Spots, ihre Premiere in den Lach- und Sachgeschichten.
Die Maus war auf Anhieb so erfolgreich, dass 1972 die ganze Sendung nach ihr benannt wurde: Aus den Lach- und Sachgeschichten wurde: "Die Sendung mit der Maus".
Neben der Maus illustrierte Isolde Schmitt- Menzel rund 35 Bücher.
Heute lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Texas und Südfrankreich. Sie malt, fertigt Skulpturen aus Bronze und Keramik. Zudem arbeitet sie mit verschiedenen Galerien eng zusammen und gibt regelmäßig Ausstellungen.


  • Maus walking
  • Schlafwandeln