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Finissage und Preisverleihung der Ausstellung „KÖRPER 2.0 - Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen" am 12. Februar 2017

Zur Finissage der Ausstellung „KÖRPER 2.0 - Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen" fanden sich am Sonntag etliche teilnehmende Künstlerinnen und Künstler sowie für die Preisübergabe Nicole Anfang, die Vorsitzende des Museumsvereins „Unser Hilden“, der neue Kulturdezernent der Stadt Hilden, Sönke Eichner, und Stephan Rahn, General Manager Unternehmenskommunikation und Pressesprecher von 3M Deutschland, im Wilhelm-Fabry-Museum ein.
Mit Spannung wurde die Bekanntgabe der Preisträger erwartet. Die Jury hatte aus insgesamt 34 Werken die Wahl. Zur Überraschung des Publikums wurden drei Arbeiten gleichrangig von der Jury bewertet: „Die Prothesen von Johann Duhm“ von Anneke Dunkhase, „Jennys Seele“ von Sandra Hoyn und „Die Liegende“ von Sophie Stephan.
Der Publikumspreis, für den alle Besucher während der Ausstellungslaufzeit stimmberechtigt waren, ging an Volker Wessendorf für sein Werk „Verwandlung“.
Alle Preise wurden von 3M Deutschland bereitgestellt.

Zum Schluss verriet Museumsleiter Dr. Wolfgang Antweiler auch den Titel der kommenden Themenausstellung: „Placebo – Nocebo. Die Macht der Gedanken über unsere Gesundheit“. Die Ausstellung zu diesem Thema wird 2018 im Wilhelm-Fabry-Museum zu sehen sein.


Gerhard FerenschildGerhard FerenschildIm Kürze startet das Wilhelm-Fabry-Museum mit Gerhard Ferenschild eine neue kleine Lesereihe, auf die ich Sie schon heute aufmerksam machen möchte:

Wittgensteins Neffe

Thomas Bernhards (1932-1989) Erzählung Wittgensteins Neffe. Eine Freundschaft aus dem Jahr 1982 thematisiert Bernhards enge persönliche Beziehung zu Paul Wittgenstein (1907-1979), dem Neffen des Philosophen Ludwig Wittgenstein, in den letzten zwölf Jahren seines Lebens von 1967 bis 1979. Dabei denkt der Erzähler über das Verhältnis von körperlicher und psychischer Krankheit nach und bietet ein Panorama der österreichischen Gesellschaft, das in typisch Bernhardscher Manier Litanei, Suada und bösen Humor treffsicher vereint.
Die Lesung schließt an die Lesereise zu Thomas Manns Der Zauberberg an und stellt ein bedeutendes Stück Literatur, das sich zentral und auf eigenwillige Weise mit den Themen Medizin, Krankheit und Tod beschäftigt, im passenden Rahmen des Wilhelm-Fabry-Museums Hilden vor.

Bitte merken Sie sich folgende drei Termine vor
- wie schon beim Zauberberg am ersten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr -

7. März - 4. April - 9. Mai (ist der zweite Dienstag, aber am 2. Mai sind noch Schulferien!)